1. Wie die Schokolade zu Ostern kam

    19. April 2011, 11:19 Uhr

    Zuerst stellt sich da die Frage, wie wir zu Ostern kamen – heutzutage ist Ostern ein Fest, bei dem sich wohl bei den meisten Leuten Elemente mit christlichem und heidnischem Ursprung mischen. So ist Ostern natürlich für viele das Fest zur Erinnerung an die Auferstehung Jesu Christi, aber wie passen dazu die Eiersuche und andere Bräuche wie das Osterfeuer?

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  2. Die Schweizer Schokolade heute

    11. November 2010, 12:46 Uhr

    Die internationale High Society entdeckte Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Schweiz als Urlaubsland – und ganz nebenbei sozusagen die Qualität der Schweizer Schokolade. Ihr Ruf eilte nun durch die ganze Welt. Schon zu Beginn des 20. Jahrhundert war die Schweizer Schoggi weltweit so bekannt und beliebt, dass drei Viertel der gesamten Produktion ins Ausland exportiert wurden. Ausserdem wurde die Schokolade nicht nur zur Befriedigung der alltäglichen Schokogelüste, sondern, wie schon bei den Azteken, auch beim Militär als Stärkung geschätzt. Bis heute gehört die Schokolade zur Grundnahrung der Schweizer Armee.

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  3. Der Weg zur Schweizer Schokolade

    1. November 2010, 17:03 Uhr

    Wie kein anderes Land verbindet man die Schweiz mit Schokolade – und vor allem mit Schoggi von sagenhafter Qualität. Die Schweizer selbst haben den höchsten Pro-Kopf-Konsum von Schokolade weltweit (2009 trotz Wirtschaftskrise immerhin 11,7 kg pro Person) und seit dem 20. Jahrhundert entwickelte sich hier ein wahrer Schokoladentourismus.

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  4. Die Entdeckung der Schokolade

    8. Oktober 2010, 12:37 Uhr

    Wie wurde die Schokolade eigentlich entdeckt? Und bei wem können wir uns dafür bedanken?

    Wie der Ursprung des Kakaobaums selbst, liegt auch der Beginn aller  Schokoladentradition in Mittel- und Zentralamerika. Jedoch wurde – wie wohl so oft in der Geschichte – erst einmal damit begonnen, aus dem fermentierten Fruchtfleisch des Kakaos Alkohol zu brauen. Doch schon um das erste Jahrtausend v. Chr. entdeckte die Kultur der Olmeken, die das Gebiet des Golfes von Mexiko besiedelten, dass man aus den Früchten des Kakaobaumes ein weiteres, die Geschmackssinne anregendes Getränk herstellen konnte: Trinkschokolade!

    Die Olmeken gelten als Schöpfer vieler kultureller Errungenschaften, welche in den folgenden Jahrhunderten von den verschiedenen Kulturen Mesoamerika (so bezeichnet man das Gebiet von Mittel- und Zentralamerika in Bezug auf kulturelle und historische Gemeinsamkeiten) aufgegriffen und verfeinert wurden. So wohnten die Menschen bereits in Zentren mit einer großen Pyramide im Mittelpunkt, sie besaßen ein Schriftsystem und einen Kalender.

    Außerdem prägten sie den Begriff, der bis heute bei vielen Menschen äußerst angenehme Vorstellungen weckt: kakawa. Dieses Wort, dass als Fremdwort in andere Sprachen Mesoamerikas aufgenommen wurde,  entstammt der Mixe-Zoque-Sprachfamilie. Da diese Sprachfamilie im Raum der damaligen Olmekenkultur angesiedelt ist, gilt es als erwiesen, dass die Kultur der Olmeken das kakaohaltige Getränk bereits zubereitete. Allerdings gibt es bis jetzt keine weiteren Erkenntnisse darüber, unter welchen Umständen die Olmeken sich dazu hinreißen ließen, eine Tasse Kakao zu zubereiten. Allenfalls kann man aus der später Bedeutung der Trinkschokolade bei den Maya oder Azteken schließen, dass es sich wohl ebenfalls um ein zeremonielles Getränk handelte, das nur bestimmten gesellschaftlichen Gruppen vorbehalten war.

    Auch viele andere Aspekte der Olmekenkultur werfen weiterhin Rätsel auf. Es ist bekannt, dass sie weitläufig Handel trieben, da von ihnen hergestellte Kleinplastiken aus Jade und Keramikobjekte auch entfernt von ihren drei großen Zentren San Lorenzo, Tres Zapotes und La Venta gefunden wurden. Berühmt sind die Olmeken – außer der Erfindung des Kakaos ;) – für ihre Monumentalplastiken, vor allem der Kolossal-Köpfe, die so individuell gestaltet sind, das man annimmt es handelt sich um Darstellungen bestimmter Einzelpersonen und nicht um Götter. Im Gegensatz zu einigen heutigen Künstlern, die auch aus Schokolade Kunstwerke gestalten, bestanden diese bei den Olmeken jedoch aus Stein.

    Quellen:

    • „Die wahre Geschichte der Schokolade“ von Sophie u. Michael D. Coe, S. Fischer Verlag Frankfurt 1997.
    • „Altamerikanistik. Eine Einführung in die Hochkulturen Mittel- und Südamerikas“ von Ulrich Köhler (Hg.), Dietrich Reimer Verlag 1991

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  5. Einfach göttlich: Kakaobaum und Kakaobohne

    16. September 2010, 15:00 Uhr

    Liebe Schoggifans,

    Schokolade, wie Ihr sie bei uns selbst zusammenstellen könnt, ist natürlich das Endprodukt eines langen Prozesses. An dessen Anfang steht erst einmal die Kakaobohne.
    Diese wächst, wie ihr sicher wisst, am Kakaobaum – wissenschaftlich Theobroma cacao L. Der Name, den die Pflanze vom Botaniker Carl von Linné erhielt, stammt aus dem Griechischen, wobei „theos“ für „Gott“ und „broma“ für Speise steht.
    Bei Schokolade handelt es sich demnach um nichts weniger als „die Speise der Götter“ – recht zutreffend für die köstlichen Produkte, die sich aus Kakao fabrizieren lassen, findet Ihr nicht?
    (Die Bezeichnung „cacao“ verweist übrigens auf eine der ersten Kakaotrinker, die Olmeken, die in Mittelamerika wohl schon ca. 1000 v. Chr. Trinkschokolade zu sich nahmen – doch dazu kommen wir ein andermal.)

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